Diagnostik und Anaesthesie...
 
Zum Vergrößern hier klicken EKG:

Die Elektrokardiographie ist ein unverzichtbares diagnostisches Verfahren bei der Untersuchung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Um als Kreislaufpumpe effektiv arbeiten zu können, muss der Herzmuskel sich nach einer bestimmten Ordnung zusammenziehen und wieder entspannen. Bevor das Herz sich kontrahieren kann, benötigt es einen elektrischen Reiz. Genau diese elektrische Aktivität wird im EKG gemessen.


Zum Vergrößern hier klicken Blutdruck-Messung:

Seit neuerer Zeit wird auch in der Kleintiermedizin bei Hund und Katze die unblutige Blutdruckmessung durchgeführt. Das Verfahren ist aus der Humanmedizin bekannt und den meisten Patientenbesitzern aus eigener Erfahrung vertraut. Es gilt als bewährtes und unverzichtbares Untersuchungsverfahren, um Informationen über pathologische und behandlungswürdige Blutdruckabweichungen zu bekommen.

Diese spielen nach aktuellen Untersuchungsergebnissen auch bei Hund und Katze eine wichtige Rolle.


Zum Vergrößern hier klicken Zum Vergrößern hier klickenRöntgen:

Die moderne Röntgentechnik erlaubt uns heute auch bei Kleintieren fast jedes Organ oder Organsystem bzw. Körperregionen bildhaft darzustellen. Um einzelne Organe besonders deutlich darzustellen zu können, z.B. den Magen-Darm-Trakt oder die Harnblase, werden ihnen Kontrastmittel zugefügt.
Bei Verwendung von modernen, leistungsstarken Gerätschaften ist dabei die Strahlenbelastung auf ein Minimum reduziert.

 

 

 

 


Ultraschall:

Seit dreißig Jahren wird Ultraschall in fast allen Bereichen der veterinärmedizinischen Diagnostik mit steigendem Erfolg eingesetzt, aber erst in den letzten zehn Jahren hat sich die Sonographie in den Kliniken und Praxen zu einem Routineverfahren entwickelt. Mit Hilfe von Schallwellen gelingt eine bildhafte Darstellung von anatomischen und pathologischen Strukturen des Körpers. Mittlerweile hat es neben den Röntgen- und Laboruntersuchungen einen festen, nicht mehr wegzudenkenden Platz eingenommen. Die Sonographie ersetzt aber nicht, sondern ergänzt andere diagnostische Methoden.
Wegen der geringen Beeinträchtigung der Tiere, der Ungefährlichkeit und Schmerzlosigkeit des Verfahrens erfreut es sich vor allem in der Kontrolle der Embryonalentwicklung großer Beliebtheit.
Der Name Ultraschall leitet sich von den sehr hohen Frequenzen des Schalls ab. Die Schallwellen sind selbst von unseren Hunden und Katzen nicht akustisch wahrnehmbar, eine Beunruhigung der Tiere erfolgt nicht.


Zum Vergrößern hier klicken Labor:

Die Fortschritte in den laborchemischen Methoden haben viele Bestimmungen so vereinfacht, dass eine große Anzahl von Untersuchungen heute innerhalb kürzester Zeit in nahe gelegenen veterinärmedizinischen Labors bewältigt werden kann. Aufwendigere Verfahren werden an Speziallabors delegiert.
Unsere Nutzung eines Kurierdienstes zum Kölner Veterinärlabor vermeidet Zeitverluste und schließt Veränderungen des Probematerials durch Versand und Lagerungsdauer weitgehend aus.

Die „Laborwerte“ sind nicht als starres Diagnoseinstrument anzusehen, das sich alleine an Referenzwerten orientiert, sondern sie bedürfen vielmehr einer sorgfältigen Interpretation durch den Tierarzt.


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Laserbehandlung:

Die Verwendung von Laserstrahlen gehört in der Humanmedizin zum therapeutischen Alltag und wird mittlerweile auch in der Tiermedizin erfolgreich eingesetzt.
Die heilende Kraft von Laserlicht stellt eine effiziente Behandlungsmethode dar für Verletzungen und Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Hauterkrankungen, bestimmte Erkrankungen des Bewegungsapparates (Bandscheibenvorfälle, Zerrungen und Arthrosen) und für manche Schmerzzustände. Sie sind nicht zu verwechseln mit chirurgischen Lasern, mit denen Gewebe geschnitten oder geschweißt wird.
Neue Energie, verstärkte Durchblutung, verbesserte Sauerstoffzufuhr und eine erhöhte Aktivität einzelner Zellen werden durch Laserlicht angeregt. Giftstoffe werden schneller abtransportiert und körpereigenen Regulations- und Heilungsmechanismen werden nachhaltig durch die Laserdusche stimuliert.
Die Lasertherapie setzt keine chemischen Mittel ein, ist schmerzfrei und nahezu nebenwirkungsfrei. In den meisten Fällen wird sie vom Tier als angenehm empfunden.
Eine Behandlungsserie wird individuell abgestimmt und nimmt ca. 5-15 Behandlungen in Anspruch, die jeweils 5-20 Minuten dauern.


Zum Vergrößern hier klicken Anästhesie:

Auch wenn keine Narkose vollkommen ohne Risiko ist, so konnten in den letzten Jahren auch hier bahnbrechende Fortschritte erzielt werden. Die Präparate, die heute für die Narkose bei Tieren Verwendung finden, sind genau so schonend wie die in der Humanmedizin. Häufig werden sogar Narkosemittel mit den gleichen Wirkstoffen wie in der Humanmedizin eingesetzt.
Kleine Eingriffe können oftmals in örtlicher Betäubung vorgenommen werden. Bei der Vollnarkose durch Injektionsnarkose wird das Narkosemittel in die Vene oder den Muskel injiziert.

Bei der Inhalationsnarkose wird das Tier an ein Narkosegerät angeschlossen und durch modernes Monitoring werden die Vitalfunktionen überwacht. Das Tier atmet dabei ein Gemisch aus Sauerstoff und dem Narkosegas ein. Dieses Gemisch kann ganz genau dosiert werden. Die modernste und sicherste Inhalationsnarkose mit Isofluran kann auch zur Narkose von Tieren mit Leber-, Nieren-, oder Herzerkrankungen, Übergewicht, bei neugeborenen und alten Tieren, bei verunfallten Tieren sowie bei Hündinnen mit Kaiserschnitt empfohlen werden.
Bei den Tieren, die von Grund auf ein höheres Narkoserisiko haben, braucht nicht mehr auf eine lebenswichtige oder lebensverlängernde Operation verzichtet werden, da das Narkoserisiko äußerst gering gehalten werden kann.